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Verleihung des Moses-Mendelssohn-Preises

 

Am 06. September 2016 fand die diesjährige Verleihung des Moses-Mendelssohn-Preises im Roten Rathaus Berlin statt. Ausgezeichnet wurden der Theologe und langjährige Institutsleiter des IKJ, Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken, und der Fussballspieler Jérôme Boateng. Von der Osten-Sacken leitete das Institut Kirche und Judentum vom 1974 bis 2007 und thematisiert in seinen Forschungsarbeiten unter anderem das Verhältnis Luthers zu den Juden.


Der Preis wird vom Land Berlin verliehen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, übergab die Urkunden. Von der Osten-Sacken habe sich in besonderer Weise "für die Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen eingesetzt", sagte Michael Müller während seiner Ansprache. Er habe die Theologie Martin Luthers wiederholt, früh und nachhaltig erforscht und in den Dialog christlich-jüdischer Verständigung eingebracht. 

 


Die Laudatio für Prof. von der Osten-Sacken hielt Dr. Christian Stäblein, Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Diplom-Psychologe Ahmad Mansour hielt die Laudatio für Jérôme Boateng. Der Fussballspieler wurde für sein soziales Engagement ausgezeichnet, mit welchem er ein deutlich Zeichen gegen Fremdenhass und Rassismus setze. Immer wieder engagiert sich Boateng in sozialen Projekten für Kinder und Jugendlich. So auch in dem von ihm mitbegründeten Verein MitternachtsSport e.V., in welchem er Jugendliche aus sozialschwachen Verhältnissen über den Sport Gemeinschaftssinn und Toleranz vermittelt.(jg)

 

 

 

 

Letzte Änderung am: 18.06.2017