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RSSPrint

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2017/18

 

Ivrit I (SPK, Fr 12.00-14.00, BU 26)

Das Beherrschen einer Sprache ist das Tor zu kulturellem Verständnis und dient der interkulturellen Verständigung. Im modernen Hebräisch spiegeln sich die Einflüsse verschiedener Kulturen und Epochen wider, wie im heutigen Staat Israel. Das Erlernen des modernen Hebräisch ermöglicht den Zugang zur Alltagsprache und Kultur, zur modernen israelischen Belletristik sowie zur hebräischen Sekundärliteratur und erleichtert das Verständnis antiker hebräischer Texte. Der Kurs bereitet auch auf das Studienjahr „Studium in Israel“ vor. Im Anfängerkurs werden grammatikalische Grundlagen vermittelt und einfache,  alltagsbezogene Texte gelesen, außerdem wird viel  gesprochen.

 G. Wendt

 

Ivrit II (SPK, Fr 14.00-16.00, BU 26)

Im Kurs für Fortgeschrittene werden die Grundkenntnisse des Anfängerkurses vertieft und weitergeführt, komplexere Texte gelesen und Texte selbst erfasst. Nicht zuletzt wird viel gesprochen.

 G. Wendt

 

Einführung in die Mischna (UE, Di 12-14, BU 26)

Die Mischna kann als "Urschrift des rabbinischen Judentums“ (M. Krupp. Die Mischna.) bezeichnet werden. Auf ihr basieren die beiden Talmudim, der palästinische und der babylonische, deren Studium bis heute die Grundlage jüdischer Gelehrsamkeit bildet. Ihre Entstehungszeit geht bis in die Zeit vor der Tempelzerstörung zurück. So wird ihr Studium gerade für am Neuen Testament Interessierte unerlässlich. In dieser Einführung sollen anhand ausgewählter Abschnitte aus der Mischna Begriffe wie mündliche und schriftliche Tora erörtert, die Traditionskette und ihre Bedeutung erläutert sowie Entstehung, Aufbau und Auslegungsgeschichte der Mischna erarbeitet werden. Hebräischkenntnisse von Vorteil

 U. Wohlrab

 

„Jerusalem, Jerusalem, wenn ich Deiner vergesse“ (UE, Mi 16-18, BU26)

Jerusalem - dreifach heilige Stadt, von ausdrücklicher Bedeutung in den drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam und zugleich Brennpunkt im Nah-Ost-Konflikt. Biblische und rabbinische Zugänge zu Jerusalem und Zion werden ebenso thematisiert wie die christliche und muslimische Bedeutung der Stadt. So kommen die religiösen und politischen Dimensionen in dieser Übung zur Sprache - im Blick auf eine Stadt, in der religiöse Eiferer und spirituell Suchende, Säkulare und fröhlich Fromme aufeinandertreffen - quer durch alle Religionen und Kulturen. Sie sind zu einer spannenden Entdeckungsreise eingeladen.

 A. Goetze

 

Fremde Arbeiter. Traktat Avoda Sara. Teil II. (UE, Di 18-20, Sophienstr. 22-22a, Seminar- und Unterrichtsraum 0.01)

Seminarsprache: Englisch

Traktat Avoda Sara, wortwörtlich „Fremde Arbeit“ bzw. „Fremder Dienst“, handelt von der Beziehung zwischen der talmudischen, rabbinischen Welt – und seinen Anderen, seinen Fremden. Die Züge und Vollzug dieses Verhältnisses zum Anderen sind selbst Grundbestimmungen des talmudischen Selbst. Im Seminar werden zentrale Stellen und Themen im Traktat gelesen und diskutiert. Die Fragestellungen inspirieren sich von aktuellen Überlegungen zu Pluralität, Multikulturalität und Migration.

 

E. Lapidot 

Letzte Änderung am: 14.09.2017