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RSSPrint

Wintersemester 12/13

SE Das Bild des Menschen im Judentum, Mi 14–16, BU 26, 108, G. Reeg

Nach der Bibel wurde der Mensch als Ebenbild Gottes erschaffen. Diese Vorstellung hat das Bild vom Menschen im rabbinischen Judentum entscheidend geprägt und auch Auswirkungen auf eine Reihe Gebote. Dazu gehören u.a. die, die die Erhaltung des menschlichen Lebens betreffen oder auch die, die im Zusammenhang mit der Todesstrafe stehen. Daneben gibt es die Vorstellung von den beiden Trieben des Menschen - dem zum Guten und dem zum Bösen -, die für die Sicht des Menschen grundlegend ist.

 

UE „Gelobt bist Du, Adonaj, unser Gott“ - wichtige jüdische Gebetstexte, Di 18–20, wöch., BU 26, 113, T. Pilger

In der Übung werden zentrale Gebetstexte der jüdischen Tradition analysiert und ihre theologischen Inhalte herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei die zu Sabbatbeginn gesprochenen Gebete wie das Lied für den Sabbat in Psalm 92, das 18-Bitten-Gebet, das Brautlied für den Sabbat „Lecha Dodi“, das Alenu-Gebet sowie das Gebet „Adon Olam“ (Herr der Welt). Darüber hinaus sind in der zweiten Hälfte des Semesters zwei Besuche zum Freitagabendgebet in zwei Synagogen vorgesehen.

Hebräischkenntnisse sind erwünscht und hilfreich.

 

UE Das Buch Judith – unter Berücksichtigung ethischer Frage-stellungen, Mi 16-18, wöch., BU 26, 117, M. Witt

In der Übung sollen ausgewählte Texte des Buches Judith aus dem Griechischen übersetzt werden. Von diesen ausgehend werden wir nach ethischen Vorstellungen in dem Buch fragen. Um die ethischen Vorstellungen in den zeitgeschichtlichen Kontext einordnen zu können, werden zusätzlich Texte anderer jüdischer Autoren – auch aus dem Neuen Testament – gelesen. Der Schwerpunkt liegt aber bei der Lektüre des Buches Judith.

Das Graecum ist Voraussetzung.

 

SPK Ivrith für Anfänger, Fr 12.15–13.45, wöch., BU 26, 113, G. Wendt

Das Beherrschen einer Sprache ist das Tor zu kulturellem Verständnis und dient der interkulturellen Verständigung. Im modernen Hebräisch spiegeln sich die Einflüsse verschiedener Kulturen und Epochen wieder, wie im heutigen Staat Israel. Das Erlernen des modernen Hebräisch ermöglicht den Zugang zur Alltagsprache und Kultur, zur modernen israelitischen Belletristik, zur hebräischen Sekundärliteratur und erleichtert das Verständnis antiker hebräischer Texte. Der Kurs bereitet auch auf das Studienjahr „Studium in Israel“ vor.

Im Anfängerkurs werden grammatikalische Grundlagen vermittelt, einfache, alltagsbezogene Texte gelesen und viel gesprochen.

 

SPK Ivrith für Fortgeschrittene, Fr 14–15.30, wöch., BU 26, 113, G. Wendt

Im Kurs für Fortgeschrittene werden die Grundkenntnisse des Anfängerkurses vertieft und weitergeführt, komplexere Texte gelesen, Texte selbst erfasst und viel gesprochen.

 

BS Zentrale Dokumente des christlich-jüdischen Dialogs seit 1945

muss leider entfallen.

 

Letzte Änderung am: 19.03.2015