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RSSPrint

WS 16/17

  • Der Ger (Proselyt) im Talmud II: ein verborgenes Vorbild? - The Ger (Proselyt) in the talmud: a hidden paradigm? (UE, Di 18.00 - 20.00, ZjS, Sophienstraße 22a)

 

Im Talmud bezeichnet Ger eine „fremde“ Person, die zu einem Mitglied der rabbinischen Gemeinde, zu einem Mitglied von „Israel“ wird. Der Ger ist also eine rabbinische Grenzfigur: er macht die Erfahrung der Grenze, der Definition. Durch die verschiedenen Diskussionen des Gers reflektiert also der Talmud und prüft seine eigenen Grenzen, sein Selbstverständnis. Dieses Semester beschäftigt sich das Talmud-Seminar mit der Figur des „Ger“, scheinbar ein Outsider, vielmehr als ein verborgenes Paradigma oder Vorbild des rabbinisch-talmudischen Subjekts. 

E. Lapidot 

 

 

  • Einführung in die Mischna - Introduction to the mishna (UE, Di 12.00 - 14.00, BU 26)

 

Die Mischna kann als "Urschrift des rabbinischen Judentums" (M. Kruppe. Die Mischna.) bezeichnet werden. Auf ihre basieren die beiden Talmudim, der palästinische und der babylonische, deren Studium bis heute die Grundlage jüdischer Gelehrsamkeit bildet. Ihr Entstehungszeit geht bis in die Zeit vor der Tempelzerstörung zurück. So wird ihr Studium gerade für am Neuen Testament interessierte unerlässlich. In dieser Einführung sollen anhand ausgewählter Abschnitte aus der Mischna Begriffe wie mündliche und schriftliche Tora erörtert, die Traditionskette und ihre Bedeutung erläutert sowie Entstehung, Aufbau und Auslegungsgeschichte der Mischna erarbeitet werden. Hebräischkenntnisse von Vorteil. 

U. Wohlrab 

 

  • Ivrit I (Sprachkurs, Fr 12.00 - 14.00, BU 26) 

 

Das Beherrschen einer Sprache ist das Tor zu kulturellem Verständnis und dient der interkulturellen Verständigung. Im modernen Hebräisch spiegeln sich die Einflüsse verschiedener Kulturen und Epochen wider, wie im heutigen Staat Israel. Das Erlernen des modernen Hebräisch ermöglicht den Zugang zur Alltagsprache und Kultur, zur modernen israelischen Belletristik sowie zur hebräischen Sekundärliteratur und erleichtert das Verständnis antiker hebräischer Texte. Der Kurs bereitet auch auf das Studienjahr „Studium in Israel“ vor. Im Anfängerkurs werden grammatikalische Grundlagen vermittelt und einfache, alltagsbezogene Texte gelesen, außerdem wird viel gesprochen. 

Die Texte werden über Moodle zur Verfügung gestellt.

G. Wendt

 

  • Ivrit II (Sprachkurs, Fr 14.00 - 15.30, BU 26) 

 

Im Kurs für Fortgeschrittene werden die Grundkenntnisse des Anfängerkurses vertieft und weitergeführt, komplexere Texte gelesen und Texte selbst erfasst. Nicht zuletzt wird viel gesprochen.

Die Texte werden über Moodle zur Verfügung gestellt. 

G. Wendt

 

  • "Wie verstehen wir, was wir lesen?" - Schriftverständnisse bei Juden, Christen und Muslimen. (Blockseminar, die einzelnen Termine und Veranstaltungsorte finden Sie hier)

 

(Inhaltliche Beschreibung folgt) Eine Kooperationsveranstaltung der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Potsdam.

Rabbiner Nils Jakob Ederberg, Dr. Andreas Goetze und Imam Kader Sanci

 

  • Jüdische und christliche Texte zu binitarischen Vorstellungen in der Antike (Oberseminar, Blockseminar, Erster Termin: 14.01.17, weitere Termine werden bekannt gegeben)


In jüdischer wie christlicher Forschung (beispielsweise bei Harnack) wird seit dem 19. Jhdt. das Konzept „Binitarismus“ verwendet. Nachdem es eine ganze Weile wenig beliebt war und schwerer Kritik unterzogen wurde, erfreut es sich in jüngster Zeit wieder größerer Beliebtheit, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede jüdischer wie christlicher Theologie der antike zu beschreiben. Insbesondere die jüdischen Wurzeln der Christologie werden jetzt gern mit Hilfe von binitarischen Vorstellungen im Judentum erklärt. In der Lehrveranstaltung werden die einschlägigen jüdischen und christlichen Texte gelesen. 

Prof. Dr. Peter Schäfer und Prof. Dr. dres. Christoph Markschies

 

Das gesamte Lehrangebot der Humboldt-Universität sowie eventuelle Änderungen sind hier im Vorlesungsverzeichnis einsehbar.

 

 

Letzte Änderung am: 31.08.2016