Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Theologie nach Auschwitz

Jüdische und christliche Versuche einer Antwort.

Mit einem Beitrag über den aktuellen Stand der Diskussion von Norbert Reck.

 

Birte Petersen

 

3., durchges. u. erw. Aufl. 2004, kart., 182 S.

15,00 €

(inkl. Mwst., zuzügl. Versand)

 

ISBN 3-923095-78-3

 

bestellen

Im Zentrum des Buches steht die von der Schoah ausgelöste Krisis der christlichen Theologie. Birte Petersen gibt zunächst einen Überblick über die Antworten auf die geschichtliche Erfahrung der Schoah, zu denen christliche Theologinnen und Theologen in Westdeutschland und Nordamerika seit den siebziger Jahren gefunden haben. Daran anschließend behandelt sie zwei zentrale Problemzusammenhänge: die Frage der Christologie als Hauptanfrage der jüdischen Theologie an das Christentum und die Gottesfrage als wichtigste Frage der jüdischen Holocaust-Theologie an sich selbst. Der Schlußteil bietet Perspektiven für die zukünftige Arbeit an einer Theologie, die im Angesicht der Opfer von Auschwitz zu verantworten ist.

Norbert Reck hat die dritte Auflage des Buches um einen Beitrag bereichert, in dem er den Anschluß des Buches an die Debatte der letzten Jahre herstellt.


Zur ersten Auflage:

„Die Arbeit hat ... einen hohen Informationswert, weil durch sie theologische Reflexionen bei uns bekannt werden, die außerhalb des jüdisch-christlichen Gesprächs im engeren Sinne kaum bekannt sind - jedenfalls nicht in Deutschland. Zudem findet Birte Petersen eine Sprache, die dem unerträglichen Geschehen des Mordes an sechs Millionen Juden nicht durch falsches ,Betroffenheitspathos' Unrecht tut, sondern schlicht und sachlich bleibt, trotzdem aber das persönliche Bedrücktsein auf höchst angemessene Weise zum Ausdruck bringt: im Medium charakteristischer Texte und Aussagen der Opfer, die sie ohne Kommentar den einzelnen Abschnitten voranstellt.“ (Aus dem Geleitwort von O. H. Pesch)

„Ein faszinierendes Buch“, „ein Werk ..., das nicht nur wissenschaftlichen Wert, sondern auch literarische Qualität hat.“ (Deutsches Allgemeines Sonnatgsblatt)

 

Letzte Änderung am: 19.03.2015