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Termine

RSSPrint

 

 

Lesereihe

 

 

Die im Frühjahr 2019 erfolgreich gestartete Lesereihe wird fortgeführt.

                                                                                                                                                                     

Debora Antmann - Not your Goy-Toy

Ein provokanter, humorvoller und kritischer, aber vor allem jüdischer Blick auf den feministischen Alltag.

Debora Antmann ist Queer_Feministin, Aktivistin, Bloggerin („Don’t degrade Debs, Darling“), Online-Kolumnistin beim Missy Magazine, provokante Jüdin, politische Bildnerin, semi-aktive Körperkünstlerin und verhinderte Superheldin. Ihre Themen sind vor allem: jüdische Identität, intersektionaler Feminismus, Heteronormativität/ Heterosexismus, Körpernormen, jüdischlesbische Widerstands- und Intersektionalitätsgeschichte in der BRD der 1980er und 1990er Jahre und der (un-)jüdische (Queer_) Feminismus der Gegenwart.

Musik:Christine Bünning, Geige; Ingrid Ossig, Klavier

Uwe Birnstein „Halleluja, Leonard Cohen!“

Wie der Jude Leonard Cohen Gott lobte, Jesus suchte und unsere Herzen berührte Vortrag mit Live-Musik Uwe Birnsteins Acoustic Cohen Project 7. November 2019 | 19 .00 Uhr Uwe Birnstein

Bis ins hohe Alter stand der 2016 verstorbene Poet und Liedermacher Leonard Cohen auf der Bühne, schrieb und sang Gedichte und Lieder, die unzählige Menschen bis heute berühren. Mit tiefem Respekt lobte er Gott. In vielen seiner Lieder verwandte Leonard Cohen Geschichten und Personen der Bibel. In seinem Welthit „Halleluja“ beschrieb er, wie Israels König David die Abgründe der Liebe erlebte. Als Jude aus frommem Haus kannte und schätzte Cohen den Reichtum der biblischen Überlieferung. Der Theologe und Publizist Uwe Birnstein gibt Einblicke in den jüdisch-mystischen Glauben Cohens. Er geht der Frage nach, warum das Lied „Halleluja“ auch Menschen berührt, die mit dem von den Kirchen vermittelten Glauben nicht mehr viel anfangen können. Und er zeigt, wie unerwartet nah sich Leonard Cohen Jesus fühlte. Neben seinem Vortrag präsentiert das „Uwe Birnsteins Acoustic Cohen Project“ Lieder von Leonard Cohen.

Info Uwe Birnstein: Der evangelische Diplom-Theologe (*1962) arbeitet seit 1991 meist freiberuflich als Journalist für Printmedien, Hörfunk und Fernsehen. Er veröffentlichte u.a. in der ZEIT, der taz und in ARD-Programmen. Außerdem verfasste er mehrere Bücher, unter anderem Biografien über historische und heutige Persönlichkeiten aus dem christlichen Bereich. Seine Biografie über Margot Käßmann wurde zum SPIEGEL-Bestseller. Auch als Musiker (Gitarrist) ist Uwe Birnstein seit langem unterwegs, u.a. mit einem Programm über „Luther & Lindenberg“.

Gedenkgottesdienst

Willst du etwa sagen: »Wir haben das nicht gewusst«? (Sprüche 24, 12)

Gedenkgottesdienst am 9. November 2019 um 18 Uhr im Französischen Dom am Berliner Gendarmenmarkt.

Es laden ein: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, das Institut Kirche und Judentum und die Evangelische Gemeinde in der Friedrichstadt.

Wir erinnern an die Novemberpogrome 1938 und suchen in der Schrift nach Honig, der uns stärkt und weiser macht. Denn, wenn wir in schlechten Zeiten nachlässig sind, wäre es um unsere Kraft schlecht bestellt. (frei nach dem Predigttext für den Tag: Sprüche 24, 10-14)

Im Anschluss an den Gottesdienst freuen wir uns auf Austausch bei Brezeln & Getränken.

Fachtag am 25.11.19 in der Sophienkirche

Altes Erinnern neues Gedenken?

Theologische und pädagogische Impulse für die gemeindliche und gottesdienstliche Praxis zum 27.Januar
Am 25.November 2019 in der Sophienkirche
Große Hamburger Str. 29 30
10115 Berlin


Die Zeiten ändern sich und wir tun es mit ihnen.
Die erinnerungspolitische Landschaft in Deutschland hat tiefe Veränderungsprozesse durchlaufen. In
unseren Gemeinden sind wir daher vor neue Herausforderungen gestellt.
Nicht nur der zeitliche Abstand zum Nationalsozialismus stellt uns vor neue Fragen. Unsere
Gesellschaft ist bunter gewordenen in den letzten Jahrzehnten und mit ihr meist auch unsere
Gemeinden. Zugleich sind in der augenblicklichen Situation sicher geglaubte Formen und Inhalte des
Gedenkens bedroht es scheint fraglich, ob sie je mehrheitlich geteilt wurden.
Darüber hinaus ist die jüdische Gemeinschaft sehr vielfältig geworden. Die Einwanderung von knapp
einer Viertelmillion Jüdinnen und Juden aus der Ex-UdSSR seit den 1990er Jahren und Tausenden
Israelis in den letzten Jahren transformiert das Judentum in Deutschland.
Erinnerungskulturen sind und werden pluraler. Sind die Formen von Erinnern und Gedenken in
unseren Gottesdiensten noch angemessen? Wie sieht es in unserer Jugend und Bildungsarbeit aus?
Vorwelche Herausforderungen stellt uns die neue Abwehr der Bedeutung der Erinnerung an den
Nationalsozialismus?
Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz am 27. Januar, dem
bundesweiten und internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust, stellt sich diese Frage mit
einer besonderen Aufmerksamkeit. Im Rahmen dieses Fachtages nähern wir uns den Fragen und
Herausforderungen und suchen nach neuen Praxisformen.

Nähere Informationen zu Anmeldung und Teilnahme entnehmen Sie bitte dem folgenden PDF!

Letzte Änderung am: 16.10.2019