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RSSPrint

Hier finden Sie das gesamte Lehrangebot der theologischen Fakultät.

 

Ivrit I

Sprachkurs, Fr 12.00-14.00, BU 26

Das Beherrschen einer Sprache ist das Tor zu kulturellem Verständnis und dient der interkulturellen Verständigung. Im modernen Hebräisch spiegeln sich die Einflüsse verschiedener Kulturen und Epochen wider, wie im heutigen Staat Israel. Das Erlernen des modernen Hebräisch ermöglicht den Zugang zur Alltagsprache und Kultur, zur modernen israelischen Belletristik sowie zur hebräischen Sekundärliteratur und erleichtert das Verständnis antiker hebräischer Texte. Der Kurs bereitet auch auf das Studienjahr „Studium in Israel“ vor. Im Anfängerkurs werden grammatikalische Grundlagen vermittelt und einfache,  alltagsbezogene Texte gelesen, außerdem wird viel  gesprochen.

 G. Wendt

 

Ivrit II

Sprachkurs, Fr 14.00-16.00, BU 26

Im Kurs für Fortgeschrittene werden die Grundkenntnisse des Anfängerkurses vertieft und weitergeführt, komplexere Texte gelesen und Texte selbst erfasst. Nicht zuletzt wird viel gesprochen.

 G. Wendt

 

„Jerusalem, Jerusalem, wenn ich Deiner vergesse“

GS/HS auch H 410/411/460/572/611/612/613/ MEd E, F, MRC-K1, V1c, V3a; V4b;

2 SWS, UE Mi 16-18 wöchentlich, BU 26

Jerusalem - dreifach heilige Stadt, von ausdrücklicher Bedeutung in den drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam und zugleich Brennpunkt im Nah-Ost-Konflikt. Vor allem biblische und rabbinische Zugänge zu Jerusalem und Zion werden thematisiert. Darüber hinaus liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der christlichen und muslimischen Bedeutung der Stadt. So kommen die religiösen, interreligiösen und politischen Dimensionen in dieser Übung zur Sprache - im Blick auf eine Stadt, in der religiöse Eiferer und spirituell Suchende, Säkulare und fröhlich Fromme aufeinandertreffen - quer durch alle Religionen und Kulturen. Sie sind zu einer spannenden Entdeckungsreise eingeladen (mit jüdischen und muslimischen Gesprächspartner*innen).

Literatur u.a.  Othmar Keel,  Jerusalem und der eine Gott. Eine Religionsgeschichte (Göttingen 2011); Daniel Krochmalnik, Der Nabel der Welt. Die Sonderstellung des Judentums in der jüdischen Tradition (Freiburger Rundbrief 5/1998); Tanja Pilger/ Markus Witte (Hg.), Zion. Symbol des Lebens in Judentum und Christentum (Leipzig 2013); Mustafa Abu Sway, Jerusalem im Islam (Berlin 2010)

Dr. Andreas Goetze

 

Talmudische Bilder der Idolatrie

Dienstag 18-20 Uhr, Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien

Das Seminar ist dem talmudischen Traktat Avoda Sara gewidmet. Der Titel wird oft als „Idolatrie“ übersetzt und verstanden. Danach handelt sich Traktat Avoda Sara von Idolatrie. Wortwörtlich bedeutet aber Avoda Sara „fremde Arbeit“ bzw. „fremde Praxis“. Das Seminar handelt dementsprechend von der Beziehung zwischen Idolatrie und Fremdheit, bzw. von der Fremdheit der Idolatrie. Es werden u.a. Darstellungen von Idolatrie im Talmud gelesen und diskutiert. Leitfrage wird die Rolle vom Bild in der talmudischen Darstellung von Idolatrie: Bild als Objekt der textuellen Darstellung und Bild als Mittel oder Effekt der textuellen Darstellung selbst.

Literatur:

Die Quellen werden den Studierenden als Reader zur Verfügung gestellt. Sekundärliteratur (allgemein): Günther Stemberger, Der Talmud. Einführung – Texte – Erläuterungen, München 1994; Adin Steinsaltz, Talmud für Jedermann, übers. von M. Seidler, Basel/Zürich 1998; Charlotte E. Fonrobert/Martin S. Jaffee, The Cambridge Companion to the Talmud and Rabbinic Literature, Cambridge 2007

Dr. Elad Lapidot

Letzte Änderung am: 03.09.2019