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RSSPrint

Hier finden Sie das gesamte Lehrangebot der theologischen Fakultät.

 

Introduction to Jewish-Christian Relations: Theological and Historical Perspectives (GS/HS - H 572, 614/624, MEd F, MRC-K1(5),K1a(7),V1c(2),V1g(2))

Dienstag, 14:00 bis 16:00 Uhr - Vorlesung

This course offers an overview of the central themes, traditions and theological problems characterizing the Jewish-Christian relationship from its beginnings to the present. In what sense the Jewish-Christian relationship is one of rupture and difference, and in what sense it is more one of a common heritage and of continuity? Lessons will focus on the critical contentions which were at the heart of the historical polemic between Jews and Christians, over issues such as salvation and messianism, relations between law and grace, and the connection between the two Testaments. Moving on to the latest developments in the Jewish-Christian relationship, the course will also explore the nature of Jewish-Christian post-bellum reconciliation, the question of Christian Anti-Semitism, and the place of the Land and the State of Israel within the Jewish-Christian dialogue.

Karma Ben Johanan

 

The Holocaust in Jewish and Christian Theologies (HS - H 572, 614/624, MEd D,E, MRC-V1g(3),B3(2),V3a(3),V3d(3),B4(4))

Dienstag, 08:30 bis 10:00 Uhr - Seminar

The Holocaust signified a watershed in Western thought, calling civilization’s most solid intellectual structures into question. As part of this transition, a special challenge was posed to theology, which is occupied by its very nature with existential questions about the meaning of suffering, the limits of human morality, guilt, punishment, and ultimate justice. The course will explore a variety of theological responses to this challenge as reflected in the works of prominent Jewish and Christian thinkers from various denominations, examining the Holocaust’s impact on the theological definitions of victimhood and evil, covenant and divine will, as well as on the Jewish-Christian relationship itself. Moreover, we will follow some of these thinkers in raising the question whether theology is at all a proper language with which to speak about the Holocaust.

Karma Ben Johanan

 

„Wie verstehen wir, was wir da lesen? - Schriftverständnisse bei Juden, Christen und Muslimen” (HS - H 460/572/614/624, MEd E, F, MRC-K1, B1, V1c, V1f, V3a)

Mittwoch, 16:00 bis 18:00 Uhr - Übung

Koran, Tora, Bibel – wie können diese Heiligen Schriften und die entsprechenden Traditionen gelesen und verstanden werden?
Radikale Kräfte beziehen sich ebenso darauf wie friedensbewegte und aufgeschlossene Gruppen. Was bedeutet es eigentlich – historisch, spirituell oder praktisch – eine Schriftstelle zu verstehen? Heilige Schriften sind ein besonderer Wahrnehmungsraum. Sie eröffnen spirituelle Zugänge, sich selbst und die Welt zu verstehen. Es genügt nicht, eine Schriftstelle oder einen Abschnitt aus der jeweiligen Tradition zu zitieren. In dieser Übung werden Auslegungs- und Verstehensweisen (Hermeneutik) aus jüdischer, christlicher und muslimischer Perspektive vorgestellt und diskutiert. Wie gehen Gläubige wie Religionskritische mit diesen Quellen um? Werden sie wortwörtlich verstanden oder beim Wort genommen? Welche persönliche und gesellschaftspolitische Relevanz können Heilige Schriften und Traditionen gewinnen, ohne dass sie dabei für eigene Interessen benutzt oder auch für politische Zwecke instrumentalisiert werden?
Diese Veranstaltung wird zusammen mit jüdischen und muslimischen Gesprächspartner*innen durchgeführt.

Andreas Goetze

 

Talmud und Andere Götter (HS - H 572/614/624, MEd F, MRC-B1, V1c - mH)

Dienstag, 18:00 bis 20:00 Uhr - Übung

„Andere Götter“ ist der Grundbegriff, mit dem die jüdische Bibel die Religion oder Praxis bezeichnet, welche den Gegensatz und Negation der biblischen Religion selbst darstellt. Das Verbot gegen die Anbetung „anderer Götter“ ist ein Grundgebot der Bibelreligion, welche in mehreren Stellen die Zerstörung und Vernichtung von Götzendienst und Idolatrie anordnet. In diesem Seminar werden wir danach fragen, wie das Thema von „anderen Göttern“ bzw. das Idolatrieverbot im Talmud behandelt wird. Schon die Tatsache, dass die talmudische Grundkategorie für dieses Thema  nicht „andere Götter“, wie in der Bibel, sondern „Avoda Sara“,  d.h. „fremde Praxis bzw. Anbetung“ ist, deutet auf eine andere, eigenartige Konzeption hin. Wir werden Texte aus dem Traktat „Avoda Sara“ lesen, welche uns diese Frage durch verschiedene Debatten und Grundkategorien nachzudenken helfen.

Elad Lapidot

 

Ivrit für Anfänger (GS/HS-H)

Freitag, 12:00 bis 14:00 Uhr - Sprachkurs

Das Beherrschen einer Sprache ist das Tor zu kulturellem Verständnis und dient der interkulturellen Verständigung. Im modernen Hebräisch spiegeln sich die Einflüsse verschiedener Kulturen und Epochen wider, wie im heutigen Staat Israel. Das Erlernen des modernen Hebräisch ermöglicht den Zugang zur Alltagsprache und Kultur, zur modernen israelischen Belletristik sowie zur hebräischen Sekundärliteratur und erleichtert das Verständnis antiker hebräischer Texte. Der Kurs bereitet auch auf das Studienjahr „Studium in Israel“ vor. Im Anfängerkurs werden grammatikalische Grundlagen vermittelt und einfache, alltagsbezogene Texte gelesen, außerdem wird viel gesprochen.

Gila Wendt

 

Ivrit für Fortgeschrittene (GS/HS - H)

Freitag, 14:00 bis 15:30 Uhr - Spachkurs

Im Kurs für Fortgeschrittene werden die Grundkenntnisse des Anfängerkurses vertieft und weitergeführt, komplexere Texte gelesen und Texte selbst erfasst. Nicht zuletzt wird viel gesprochen.

Gila Wendt

Letzte Änderung am: 07.10.2020