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"Dreifach Heiliges Land". Land und Landverheißung im deutsch-israelisch-palästinensischen Kontext                                                                          

Ausgehend vom biblischen und rabbinischen Befund zum "gelobten Land" und zum "Volk Israel" werden in dieser Übung ausgewählte Verlautbarungen der Kirchen zu Land, Volk und Staat Israel nach 1945 untersucht (u.a. Christen und Juden I-III, Amman-Call, Kairos-Palästina-Dokument). Dabei kommen westlich-europäische wie nahöstliche Stimmen zu Wort. Biblische Landverheißung und die gegenwärtige Siedlungspolitik werden ebenso zur Diskussion kommen wie das "schwierige Dreieck Deutsche, Israelis und Palästinenser". Lassen sich Skizzen einer "Theologie des Landes" im jüdisch-christlichen Gespräch entwickeln? (geplant ist, einige Sitzungen zusammen mit jüdischen Gesprächspartnern zu gestalten) 

A. Goetze

  

Ivrit I

Das Beherrschen einer Sprache ist das Tor zu kulturellem Verständnis und dient der interkulturellen Verständigung. Im modernen Hebräisch spiegeln sich die Einflüsse verschiedener Kulturen und Epochen wider, wie im heutigen Staat Israel. Das Erlernen des modernen Hebräisch ermöglicht den Zugang zur Alltagsprache und Kultur, zur modernen israelischen Belletristik sowie zur hebräischen Sekundärliteratur und erleichtert das Verständnis antiker hebräischer Texte. Der Kurs bereitet auch auf das Studienjahr „Studium in Israel“ vor. Im Anfängerkurs werden grammatikalische Grundlagen vermittelt und einfache, alltagsbezogene Texte gelesen, außerdem wird viel gesprochen. 

G. Wendt 

 

Ivrit II

Im Kurs für Fortgeschrittene werden die Grundkenntnisse des Anfängerkurses vertieft und weitergeführt, komplexere Texte gelesen und Texte selbst erfasst. Nicht zuletzt wird viel gesprochen.

G. Wendt

 

Stadtspaziergänge zu Orten jüdischer Geschichte 

In der Übung werden wir den Spuren jüdischer Geschichte im städtischen Raum Berlins nachgehen. Aus der Fülle werden wir schlaglichtartig einzelne Momente in den Blick nehmen, die u.a. auch das jüdisch-christliche Verhältnis dokumentieren. Von den Ritualmordvorwürfen von 1510 über die Ankunft und das Wirken Moses Mendelssohns,die Salons von Henriette Herz und Rachel Varnhagen, das "Charlottengrad" der 1920er Jahre bis hin zur heutigen Ausdifferenziertheit jüdischer Lebensentwürfe in der Stadt geht es tatsächlich auch um die räumliche Bewusstwerdung dieser Ereignisse und Entwicklungen und ihrer vielschichtigen Überlagerungen.  

N. Hartmann

 

Hinzugekommener und Heimkehrer im Talmud - Proselvtes and Ba'alei-Teshuva in the Talmud  

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit zwei wichtigen Grenzfiguren des jüdischen Denkens, dem Proselyt, dem „Hinzugekommener“ (ger), und dem Heimkehrer, der Baal-Teschuva. Interessant sind diese zwei Figuren besonders, weil sie die Grenze zeigen, indem sie über die Grenze gehen – von Nichtjude zu Jude bzw. von Sünder zu Gerechter. Wir werden zentrale talmudische Quellen studieren, die sich mit verschiedenen Aspekten dieser Grenzfiguren und ihrer Bedeutung befassen.

E. Lapidot 

Letzte Änderung am: 03.09.2019