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RSSPrint

Ivrit I

Das Beherrschen einer Sprache ist das Tor zu kulturellem Verständnis und dient der interkulturellen Verständigung. Im modernen Hebräisch spiegeln sich die Einflüsse verschiedener Kulturen und Epochen wider, wie im heutigen Staat Israel. Das Erlernen des modernen Hebräisch ermöglicht den Zugang zur Alltagsprache und Kultur, zur modernen israelischen Belletristik sowie zur hebräischen Sekundärliteratur und erleichtert das Verständnis antiker hebräischer Texte. Der Kurs bereitet auch auf das Studienjahr „Studium in Israel“ vor. Im Anfängerkurs werden grammatikalische Grundlagen vermittelt und einfache,  alltagsbezogene Texte gelesen, außerdem wird viel  gesprochen.

 G. Wendt

 

Ivrit II

Im Kurs für Fortgeschrittene werden die Grundkenntnisse des Anfängerkurses vertieft und weitergeführt, komplexere Texte gelesen und Texte selbst erfasst. Nicht zuletzt wird viel gesprochen.

 G. Wendt

 

Die drei Wallfahrtsfeste im rabbinischen Schrifttum.

Die drei Wallfahrtsfeste Pessach, Shavuoth und Sukkoth sind biblisch begründet und gehören in der Zeit der Rabbinen selbstverständlich zum Festkanon.

Quellentexte aus Mischna, Talmud und Midrasch lassen Rückschlüsse auf die Entwicklung der Festabläufe und theologische Interpretation zu. Auch Vergleiche mit den biblischen Angaben geben interessante Einblicke in die Zeit vor und nach der Tempelzerstörung, die Gründungsperiode des rabbinischen Judentums.

Ulrike Wohlrab

 

„Die älteren Geschwister“ – von Judenfeindschaft zu einem Gespräch auf Augenhöhe? 

Feindschaft, Hass und Abwertungen des Judentums und von Juden und Jüdinnen durch die protestantische Theologie und kirchliche Praxis sind bis heute nicht überwunden. Welche Muster und Stereotype haben das jüdisch-christliche Verhältnis durch die Jahrhunderte geprägt? Wo gibt es Ansätze der Überwindung hin zu einem Gespräch auf Augenhöhe? Altkirchliche Texte und Texte der Reformatoren (Luther, Calvin u.a.) zum Judentum kommen ebenso zur Sprache wie Überlegungen zu einer Theologie nach Auschwitz. Einführend geht es um die Vielfalt jüdischer Lebenswelten (Richtungen, Tora, Talmud, Festkreis, Staat Israel und Diaspora). Zudem gehen wir der Frage nach, welche Impulse  das jüdisch-christliche Gespräch angesichts von Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit gesellschaftspolitisch geben kann.

Dr. Andreas Goetze

 

Fremde Arbeiter. Traktat Avoda Sarah. (Teil II). Foreign Workers. Tractate Avoda Zara (Part II)

Traktat Avoda Sara, wortwörtlich „Fremde Arbeit“ bzw. „Fremder Dienst“, handelt von der Beziehung zwischen der talmudischen, rabbinischen Welt – und seinen Anderen, seinen Fremden. Die Züge und Vollzug dieses Verhältnisses zum Anderen sind selbst Grundbestimmungen des talmudischen Selbst. Im Seminar werden zentrale Stellen und Themen im Traktat gelesen und diskutiert. Die Fragestellungen inspirieren sich von aktuellen Überlegungen zu Pluralität, Multikulturalität und Migration.

Dr. Elad Lapidot

 

15. Christlich-Jüdische Sommeruniversität: Jüdische und christliche Mystik - Gemeinsamkeiten und Unterschiede

 

Die traditionsreiche (15.) Sommeruniversität widmet sich in diesem Jahr der gegenwärtig sehr virulenten Frage, ob unterschiedliche jüdische und christliche Texte, die gewöhnlich als Zeugnisse von „Mystik“ rubriziert werden, tatsächlich als Unterfälle eines gemeinsamen Phänomens „Mystik“ verstanden werden dürfen. In den letzten Jahren ist – beispielsweise durch die Editionen und Arbeiten von Peter Schäfer und seinen Schülern – deutlich geworden, dass die bisherigen Konzepte einer Judentum und Christentum transzendierenden allgemein religiösen Mystik nur begrenzt aufrechterhalten werden können. Außerdem sind die sehr unterschiedlichen institutionellen, literarischen und traditionsgeschichtlichen „Sitze im Leben“ von Texten und Texttraditionen sehr viel deutlicher geworden. Die Sommeruniversität möchte zum einen den Stand der Debatte über den Mystik-Begriff und ihm zugerechnete Texte in verschiedenen akademischen Disziplinen (Judaistik, klassische Altertumswissenschaft, Mediävistik, Theologie) dokumentieren und zum anderen die unterschiedlichen disziplinären Zugänge, soweit als möglich, ins Gespräch bringen. Sie wird gemeinsam verantwortet von den Professoren Christoph Markschies und Peter Schäfer, veranstaltet gemeinsam mit dem Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg (Prof. Dr. Jens Halfwassen), als weitere Dozierende wirken u.a. mit die Proff. Beate Ego, Volker Leppin, Elke Morlok und Andreas Müller.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Schäfer

Letzte Änderung am: 03.09.2019