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RSSPrint

Ivrit I

Das Beherrschen einer Sprache ist das Tor zu kulturellem Verständnis und dient der interkulturellen Verständigung. Im modernen Hebräisch spiegeln sich die Einflüsse verschiedener Kulturen und Epochen wider, wie im heutigen Staat Israel. Das Erlernen des modernen Hebräisch ermöglicht den Zugang zur Alltagsprache und Kultur, zur modernen israelischen Belletristik sowie zur hebräischen Sekundärliteratur und erleichtert das Verständnis antiker hebräischer Texte. Der Kurs bereitet auch auf das Studienjahr „Studium in Israel“ vor. Im Anfängerkurs werden grammatikalische Grundlagen vermittelt und einfache,  alltagsbezogene Texte gelesen, außerdem wird viel  gesprochen.

 G. Wendt

 

Ivrit II

Im Kurs für Fortgeschrittene werden die Grundkenntnisse des Anfängerkurses vertieft und weitergeführt, komplexere Texte gelesen und Texte selbst erfasst. Nicht zuletzt wird viel gesprochen.

 G. Wendt

 

Toleranz statt Wahrheit? Herausforderung interreligiöser Dialog

 

Toleranz ist kompliziert und Religionen und Weltanschauungen haben Gewalt- wie Friedenspotential: Wie gehe ich mit denen um, die etwas anderes glauben als ich – auch innerhalb meiner eigenen Weltanschauungs- und Religionsgemeinschaft? Die Übung sucht nach einem Wahrheits- und Offenbarungsverständnis, bei dem Toleranz nicht nur Gleichgültigkeit oder stumme Duldung bedeutet. Wie kann es gelingen, dass der eigene Wahrheitsanspruch zusammenkommt mit einer Offenheit den Anderen gegenüber, die anders glauben? Politisierte Religion und Weltanschauung lassen Religion und Toleranz unversöhnlich gegenüberstehen. Gibt es so etwas wie eine „spirituelle Toleranz“, die aus dem inneren Selbstverständnis der jeweiligen Überzeugung entspringt? Gibt es im 21. Jahrhundert Alternativen jenseits von fundamentalistischen Absolutheitsansprüchen und postmoderner Beliebigkeit? Woran erkennt man fundamentalistische Bewegungen? Jüdische, christliche, islamische sowie philosophische Perspektiven werden zur Sprache kommen (mit Gästen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften).

Dr. A. Goetze

 

 

Was ist dem Talmud fremd? Avoda Sara

Das Seminar wird der Frage nachgehen, wie Konflikte und besonders interreligiöse Konflikte im Talmud verstanden und ausgehandelt werden. Dabei stellen sich die Fragen zum talmudischen Fremdverständnis, Selbstverständnis und Differenzverständnis. Die Diskussionen zu diesen Fragen werden anhand gemeinsamer Lektüren aus Traktat Avoda Sara erfolgen. Das Seminar bietet eine Einleitung zum Talmud und zum rabbinischen Denken, aus vergleichender Perspektive mit christlichen und philosophischen Traditionen, der Vergangenheit und der Gegenwart.

E. Lapidot

Letzte Änderung am: 03.09.2019