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RSSPrint

Ivrit I

Das Beherrschen einer Sprache ist das Tor zu kulturellem Verständnis und dient der interkulturellen Verständigung. Im modernen Hebräisch spiegeln sich die Einflüsse verschiedener Kulturen und Epochen wider, wie im heutigen Staat Israel. Das Erlernen des modernen Hebräisch ermöglicht den Zugang zur Alltagsprache und Kultur, zur modernen israelischen Belletristik sowie zur hebräischen Sekundärliteratur und erleichtert das Verständnis antiker hebräischer Texte. Der Kurs bereitet auch auf das Studienjahr „Studium in Israel“ vor. Im Anfängerkurs werden grammatikalische Grundlagen vermittelt und einfache,  alltagsbezogene Texte gelesen, außerdem wird viel  gesprochen.

 G. Wendt

 

Ivrit II

Im Kurs für Fortgeschrittene werden die Grundkenntnisse des Anfängerkurses vertieft und weitergeführt, komplexere Texte gelesen und Texte selbst erfasst. Nicht zuletzt wird viel gesprochen.

 G. Wendt

 

„Das Land, das ich dir zeigen werde“ - Land und Landverheißung im deutsch-israelisch-palästinensischen Kontext         

Das Land hat eine besondere Bedeutung im Judentum. Verschiedene rabbinische Zugänge kommen ebenso zur Sprache wie wichtige jüdische Gelehrte von Maimonides über Jehuda Halevi bis zu Martin Buber. Ausgehend von dem biblischen und rabbinischen Befunden zum „gelobten Land“ und zum „Volk Israel“ werden in dieser Übung ausgewählte Verlautbarungen der Kirchen zu Land, Volk und Staat Israel nach 1945 (u. a. Christen und Juden I-III) ebenso kritisch untersucht wie andere westlich-europäische, jüdische (Dabrut Emet) und nahöstliche Stimmen (Amman-Call, Kairos-Palästina-Dokument). Biblische Landverheißungen und christliche Endzeithoffnungen sind nicht ohne Einfluss im gegenwärtigen Nah-Ost-Konflikt. Lassen sich Skizzen einer „Theologie des Landes“ im jüdisch-christlichen Gespräch zukunftsweisend entwickeln?

Dr. A. Goetze

 

Die Rabbinen und die Frauen -

ausgewählte rabbinische Erzählungen

Viele rabbinische Erzählungen begegnen in Mischna, Talmud und Midrasch als Legenden, die einen Einblick in die Lebenswelt der Rabbinen verschaffen. Frauen spielen dabei keine maßgebliche Rolle. Ausgewählte Abschnitte aus Mischna, Tosefta und Talmud zeigen Frauen jedoch in unterschiedlichen Rollen, die das Bild der rabbinischen Gesellschaft als ausschließliche Männerdomäne um interessante Aspekte erweitern. Als Quellensammlung dient: Michael Krupp. Frauen in den Erzählungen der Rabbinen.Tübingen 2015. 

Ulrike Wohlrab

 

 

Ausgewählte Texte aus Bereshit Rabba

Der Midrash Bereshit Rabba ist aus mehreren Gründen außerordentlich interessant: Es handelt sich um einen jüdischen Text, der viele Elemente eines klassischen hellenistischen Kommentars zu einem magistralen Text aufnimmt, in diesem Fall zum ersten Buch der Bibel, zur Genesis. Gleichzeitig lassen sich in dem Text viele Spuren einer Debatte zwischen jüdischen und christlichen Auslegern dieses biblischen Buches finden, aber auch Auseinandersetzungen mit philosophischer, nicht nur platonischer Kosmologie. Die Sprache ist überwiegend Hebräisch, aber stark durchsetzt mit griechischen und lateinischen Lehnwörtern. Es existieren sowohl eine kritische Ausgabe des Textes (Ch. Albeck/J. Theodor, 1912-1929, diverse Nachdrucke) als auch gute englische wie deutsche Übersetzungen. Wir wollen uns vor allem auf die Passagen über Gott, Schöpfung und Gottesebenbildlichkeit konzentrieren.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Schäfer

Letzte Änderung am: 03.09.2019